"Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen - dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure innere Stimme ersticken. Das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt." Steve Jobs
  Aktionen in der geschätzten Nachbarschaft: Wortklaubereien
Zum Himmlischen Séparée CHATeau de Beaucastel

25
Jan
2012

KreaHoch

...an dieser Stelle GANZ herzlichen Dank für die so liebe-vollen und aufbauenden Worte zu meinem Beitrag KreaTief. Bin leider die Tage SöhnchenBrilliant-technisch eingespannt gewesen und komme deswegen jetzt erst zum Antworten.

Nun, der eine (und es war auch nur einer), sowie die andere (es war tätsächlich nur eine) 2day-NutzerIn mag mich sicherlich für vollkommen hirnentleert und oberflächlich halten. Sicherlich sind es mehr als eben DIESER Eine und DIESE Eine, doch es gab nur jenen Einen und jene Eine, die mir dies in unzähligen Spambeitragen kundtaten. Nun, ich bin ein liberal denkender Mensch und gestehe jedem zu, mich für absolut unsympathisch, suboptimal intelligenzbegabt, dissozial verhaltensgestört (habsch neu gelernt die Wörter!!!) ja von mir aus für ein Corn..F..L..ake zu halten. Das geht mir an meinem durchaus wohlgeformten, durchtrainierten, knackigen, sexy Allerwertesten vorbei. Was kratzt es den Elefant, wenn die Amöbe gegen seine Ferse hüstelt. Soweit - so gut.

Blöd nur, wenn man eines Tages durch einen unerwünschten AHA-Effekt mitbekommt, dass jene, über die man - bzw Frau, also konkret:
...Ich erkennen muss, dass jene, von mir aufgrund eines von mir projezierten Mißgunst- und Neid- und Minderwertigkeitskomplex-Denkens mitleidig Belächelten, .... RECHT HABEN.

Es gibt ganz schicke Wörter.... cerebrale Dysfunktion. Das hört sich doch nach was an. Irgendwie nach Party und Disko. Schick auch Burn-Out... hat etwas total Feuriges... aber mit all diesen hippen Attributen würde ich mir nicht gerecht. Da gibt es nichts zu beschönigen, das kann man auch nicht mehr anders ausdrücken, da gilt nur noch der kleinste, klare Nenner:

ich bin einfach saublöd

Nu hörense schon auf, so launig zustimmend zu nicken. Ein schlangenbisserl bin auch ich ein Mensch und besitze ähnliches wie Gefühle. Nein... im Ernst...

Anno pief wohnte ich im Wedding. Stimmt nicht. Ich wohnte im Tiergarten und hatte mir im Wedding eine Zweitwohnung angemietet. Und wissen Sie wieso? Weil ich mir die Wohnung im Tiergarten mit meinem damaligen Lebensabschnittsgefährten (eines meiner Hasswörter!!) teilte.... aber Raum brauchte.... ungestört meinen Künstlerischen Exzessen fröhnen zu können.

Leider kam der Zeitpunkt, an dem ich den Heimatsprachentest des Bezirkes nicht bestand. Bei meiner Prüfung Türkisch für Bewohner des Weddings flog ich durch und verwirkte damit mein Aufenthaltsrecht. Damals zog es mich hinaus nach Wandlitz. Zusammen mit einer guten Freundin mieteten wir ein kleines Häusschen an. Keine Altweiber-Wohngemeinschaft. Mitnichten und mit Neffen. Ne, ne, zwei getrennte Wohnungen. Mme Ami bewohnte das Erdgeschoss und die Frau Falkin das Dachgeschoss. Und wissense wieso? Wegen dem vielen, vielen Licht und natürlich wies auch diese kleine Wohnung einen Arbeitsraum, ein Atelier auf. Logisch.

So. Und dann kauft die Frau Falkin ein Haus mit 250 m² Ausbaufläche, davon 100 m² Wohnraum. Hach, wat hattse sich gefreut. Auch ohne genutzte Ausbaureserve genügend Raum zum Toben. Tscha. Und dann wurde aus dem Atelier (mit integriertem Kleiderschrank, von mir aus auch Ankleidesalon mit genügend Wützone) ein Jugendzimmer und meine Gaderobe verlagerte sich in den Wirtschaftsraum.

Und nun sagen Sie mir mal, bitte, WO ich bitteschön kreativ sein könnte? Also klar, ich könnte es in der Küche probieren. Die Arbeitsfläche beträgt ca 3m Länge und 50 cm Tiefe. Ungünstigerweise stehen dort Küchengerätschaften und Gewürze.

Als nächste Alternative böte sich der durchbrochene Wohn-Essraum an. Hier ließen sich auch großformatige Actionpaintings veranstalten. Indes befürchte ich, mit derartigen Auswüchsen das Söhnchen Brilliant beim gelösten Genuß seiner Unterschichten-Soaps zu beeinträchtigen.

Ein bißchen Platz wäre noch unter der Treppe. Aber da steht eines von hundert Hundekörbchen.

Unsere Galerie wurde unlängst in SöhnchenBrilliantensLounge umfunktioniert.

Bliebe das Schlafzimmer. Stelle mir die künstlerischen Produkte schwankend von der Matraze gepinselt nicht uninteressant vor.

Langer Rede garkein Sinn.... ich habe ja garkeinen Platz, KREATIV zu sein. Ich brauche dann einen Raum, der sobald die Tür verschlossen ist, atlantisoid entschwindet. Keiner kann und darf ihn stören, jeder der es versucht wird vom Fluch des Giftes der KaosKobra niedergestreckt. Ich will dann nicht gestört werden und wenn ich drei Tage nicht aus meinem Kabuff komme, weil es mich gepackt hat.

Und so sitze ich da, pack mir an die Stirn, klatsch ein bißchen drauf rum (leider erhöhen bekanntlich nur Schläge auf den Hinterkopf die Intelligenz) und frage mich, WIE besemmelt ich eigentlich bin. Bemitleide mich, weil ich so ein totales Aus habe.... und habe keinerlei Möglichkeit überhaupt etwas umzusetzen. Nun sagense selbst, WIE blöd muss man sein.

Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht ich wäre. (Red.: Ein sehr bemerkenswerter Satz. Ich weise Sie nur drauf hin, weil es Ihnen höchstwahrscheinlich entgeht.) Ich grübelte ein wenig hin. Und ich grübelte sehr wohl ein wenig her. Und hernach stakste ich beinahe senkrecht mit stolz erhobenem Kopfe und noch erhobenerer Stimme in das Wohnzimmer, um den männlichen Mitgliedern der Familie mitzuteilen:

Falkin: Achtung, Achtung. Am ersten sonnig-warm-en, regenarmen Wochenende dieses Jahres wird die Scheune entrümpelt.

Falkenerpel: ...ja, wo soll der ganze Müll denn hin?

Anmerkung der Redaktion: der "ganze Müll" sind jene Überreste der Wohnungszusammenführungen und i-ein Gekrüsel von SöhnchenBrilliant und dem werten Gatterich.

Falkin: Gerne bestelle ich einen Container. Den Rest könnt Ihr in Eure Zimmer, Schränke sonstwas sortieren.

Beide gucken sich und mich konsterniert an: Und was soll das jetzt?

Falkin: Die Scheune ist ab heute aus Gründen der Sicherheit konfisziert.

Beide gucken reichlichst tumbe. (hihi)

Falkin: In einem nächsten Schritt erbitte ich Unterstützung beim Säubern der übermalten Fenster.

Beide gucken noch tumber als tumbe.

Falkin tiriliert fröhlich: Ab heute ist die Scheune mein Atelier! *Tusch*

So habe ich das jetzt beschlossen. Ich habe hier soviele Abstriche machen müssen - sicherlich gerne - aber es kann und darf nicht sein, dass ich auf der Strecke bleibe. Die Scheune ist ein 50 m² großer Raum mit vier Fenstern. Strom vorhanden, Licht auch. Heizung nicht. Aber das kenne ich aus dem Wedding - dort besaß ich Kohleofen, was mich keinstenfalls beinträchtigte. Also werde ich mit einem Eisenschwein, oder Propangasöfchen anheizen.

Und dann, meine sehrst verehrten Leser und Leserinnen, dann geht.s ab. In einer Ecke steht bereits ein Regal mit diversen Farbeimern, Töpfen und Eimern voll mit Pinseln. Der Anker ist gesetzt.

Ich bitte hiermit um tosenden Applaus, den ich durchaus wohlwollend entgegenehme.
...und bis dahin suhle ich mich im Unkreativsein,
da ist ein Licht am Ende des Tunnels...

und naturelemEnte werde ich Bilder meines Ateliers nachreichen, insofern gewünscht. Wobei es mir wahrscheinlich egal sein wird, was und ob erwünscht, und ich sie eh posten werde, was aber in diesem Zusammenhang nun wirklich nicht von Interesse und somit überflüssig zu bemerken ist.

Erwähnte ich bereits, dass ich oller Sturkopf mit meinem eisernen Trainung und Akupunkturzeugs tatsächlich so etwas wie eine annähernd aufrechte Haltung wieder hinbekomme?

Und erwähnte ich eigentlich dieses: Das Leben ist schön

Unter anderem auch, weil es Sie und Sie und Sie da Hinten, ich sehe Sie doch links am Monitorrand hervorlugsend.... und SIE DA gibt. Schön, sich derart mit anteilnehmenden und inspirierenden Menschen aus-tauschen zu dürfen. DANKE!

Sie sind dufte! Ich bins aber auch. ;)

Herzlichst grüßt: die Falkin

20
Jan
2012

Krea-Tief

....künstlerisches erSchaffen ist in meinem empFinden keine aktive Wahl des erSchaffenden. Vielmehr erscheint es mir, als sei der "Künstler" ein Sprachrohr, ein Instrument, durch welches sich Energien manifestieren.

Sollte dem so sein, bin ich im Moment nicht auf Sendung. Schon länger nicht auf Sendung. Genaugenommen bin ich künstlerisch betrachtet seit mindestens sechs Monaten ein "Schneebild".
Schaffensaus
Es gab seinerzeit diverse Leute, die mich davon überzeugen wollten, mein geCraftel hauptberuflich zu betreiben. Gut, dass ich es nicht tat, denn dann müsste mich nun die eiskalte Existenzangst packen. Die Pinsel verstummen in meinen Fingern. Meine Kehle verweigert den melodischen Ton. Worte verbarrikadieren sich und lassen sich nicht zu Papier bringen. Funkstille. Klar, kann ich alte Bilder oder Texte aus der verstaubten Mottenkiste holen... aber damit würde ich Sie und mich nur (selbst-)betrügen. Und ein Bäcker verkauft schließlich auch nicht die Brötchen vom letzten Jahr.

"Was tuen?" sprach Zeus (der olle römische Warmduscher. Sie müssen verzeihen, aber das VanAsenvolk hat zu den römischen Göttern eine sehr gespannte Beziehung...) Bewußt wird es mir, wenn ich sehe, was im Freundes- und Bekanntenkreis an Schönheit hervorgebracht wird.

Sehen Sie selbst....

HIER Burkhard Girkes atemberaubende Skizzen, Bilder und Collagen

und gar dies..

© http://muehlbacher.twoday.net/
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön
für den außergewöhnlich-schön-en Geburtstagsgruß!!

und das...

© http://www.singvoegel.com/

und jenes...

Memento mori

© Dirk Schlömer - Amygdala

*seufz* soooo viel Schönheit
und Kraft...

...da schweig ich. Ergriffen. Und fühle. Was sich/ mich durch Eure Töne und Farben beschwingt. Ihr seid wirklich toll!! Ich bin glücklich, so beflügelnde Menschen wie Euch kennen zu dürfen!

Und ein klitzeklein-wenig hoffe ich, dass auch ich bald wieder auf Sendung bin... Vielleicht sollte ich einfach mal die Antennen neu ausrichten?! ;))

12
Jan
2012

Hallo, Mister Gott,

hier spricht Mamma Anna.

ich glaube nicht an Zufälle. Genaugenommen setze ich mich mit dem Leben nach dem Tod nicht auseinander, weil ich es schwierig genug finde, es im Jetzt zu gestalten. Ich setze mich desweiteren nicht mit "der Existenz von Geistern" auseinander, weil die lebendigen Personen im Hier und Jetzt schwer genug ertragbar sind... ABER es gibt Situationen, die uns über den Tellerrand schubsen und deutlich aufzeigen, dass es dahinter mehr, viel, viel mehr gibt.

....meine Mutter verstarb vor 15 Jahren. Dennoch fehlt sie mir immer wieder. Ab und an überkommt mich das recht garstig und abgrundtief und dann lasse ich die Trauer auch zu und betrachte meine Tränen als Liebesperlen, die ich ihr schenke. Jedenfalls gab es da so einen Tag... und ich heulte mir wirklich die Seele aus dem Leid... und trabte auf einmal Richtung Abstellkammer... wie ferngesteuert... rupfte eine Kiste mit 1807 bereits eingemotteten Büchern aus einem hintersten Winkel... ohne zu wissen, was ich tue.... hielt plötzlich "Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna" in den Händen. Das Buch hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits vor Urzeiten - nämlich 1986 - geschenkt bekommen. Durchlesen ging 1986 nicht. Damals war ich intellektuell, ernsthaft, trug schwarz vom Schlüpper bis zum Brillenrand und fühlte mich dem Existentialismus profilneurotischst verpflichtet. Ich rauchte John Player Special, inszenierte mich bei Lesungen, ostentativ tiefgeistig in Cafes, auch auf Vernissagen oder konspirativen RosenXerTreffen. Ich malte und schrieb. Beides in Schutt und Asche, schwarz und grau - recht negativ angetatscht, weil ja nur ein tumber Niedergeist dem Leben mit farbiger Fröhlichkeit begegnet. Und so blickte ich chronisch angewidert in die Welt. Man hatte damals stets einen ordentlich zugeschmuddelten (und damit kontinuierliche Nutzung beweisenden) Nietzsche, oder Sartre unter dem Arm. Können Sie sich Samuel Beckett mit einer Clownsnase vorstellen? Na, bitte. Das Buch "Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna" erschütterte meine Rolle und gelangte somit in eiligst verschüttetete Vergessenheit.

...dann aber - mittlerweile hatte ich mich tatsächlich soweit entwickelt, ich selber sein zu können und nicht vor mir und der Umwelt meine Gefühle falsch verstandener Stärke Willen zu verbergen....- einige Leben später also.... fand ich mich wieder.... den Verlust realisierend, ihn spürend und dem Schmerz als tränentriefend-inkarniert-er Zimmerspringbrunnen ein Ventil zu sein. Ich brachte mit dem Buch weder einen Schenker, noch einen Zeitpunkt noch sonst etwas in Verbindung...

...schlage es auf.... da fällt mir ein Gutschein entgegen...von meiner Mutter.... Gutscheine waren bei meinem Mütterchen nicht gegenständlich gebunden, sondern implizierten die Erfüllung eines freien Wunsches....

...Sie können sich evtl vorstellen, dass und wie unglaublich mir der Moment erschien.... Meinem Umfeld ist meine Begriffsstutzigkeit bekannt... um zu verstehen, brauche ich grundsätzlich einen Extranachschlag und der fand sich auf der ersten Seite des Buches... dort hatte meine MUTTER 1986 weit von ihrem Tode entfernt und einen Bogen in die ferne Zukunft schlagend geschrieben

Sei nicht traurig; "Das Leben geht weiter!!"

"Kopf - hoch"!

Deine Mumsi.

11.11.1986

mit dem Nachsatz I.L.D. = for - ever!!!
Shakespeare ließ Hamlet ausrufen: “There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.” 1986 wären Gutschein und Vorwort zu sentimental für mein obercooles Über-Ich gewesen. Die Message erreichte mich genau zu dem Zeitpunkt, als ich sie verstehen und annehmen konnte. Die Message erreichte mich genau zu dem Zeitpunkt, da ich sie BRAUCHTE. Unmissverständlich spürte ich, die ich ihren Verlust so schmerzlich betrauerte, ihre Nähe und Präsenz. Ich gedenke keine esoterische *grusel* Diskussion zu entfachen. Bislang hütete ich den Gutschein heimlich für Momente der scheinbar strohhalmfreien Verzweiflung. Er in Kombi mit seiner Entdeckung... schenken mir ein Gefühl der Sicherheit, dass "sie" sehr wohl noch da ist. Nicht, als umklammerte, verstaubte Erinnerung, die das Los-Lassen erspart, sondern als eine Art Entität, die durchaus erspür-, kontaktier- und be-frag-bar ist. Mag davon halten, werwiewas ersiees will. Ich denke im Übrigen, es gibt keine versäumten Situationen, keine verpassten Gelegenheiten. Es gibt keine Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Die Antworten sind immer und stets abrufbar, wenn wir lernen die eigentliche Frage zu stellen.

Die Intention des Beitrages verrate ich nicht... lediglich, dass dieser Beitrag zwei Blog-Freundinnen gewidmet ist, die die Aussage verstehen werden. Gewidmet in und mit der Hoffnung, er schenkt Euch ein wenig Trost und evtl Antwort.

Mit Herz und Gedanken bei Euch:
die Falkin

EDITH sagt um 17:43 ...dieses Hallo Mister Gott-Geschehen hätte ich nie ausgeplaudert, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass es Anderen evtl/ hoffentlichein Trost sein kann. Aber jetzt nach der Veröffentlichung auf einmal verstehe ich, dass es auch mir hilft, los-zu-lassen und zwar den Alten Herren, der im Moment noch putzmunter und hoffentlich dieses lange sein wird. Ach ja... dass ich einst schwer VerInnerlichtes aber auch immer wieder vergessen muss... tz.

9
Jan
2012

Landschafts-Massaker

Hatte ich Ihnen, liebe RezipiEnten und -Erpel eigentlich schon erzählt, WIE schön der Himmlische Palast gelegen ist?

Mitten auf einem Rain, den hochstämmige Tannen einschließen, scheinen die Elfen an hellem Nachmittag ihre Spiele zu treiben. Ein Dutzend Kinder, groß und klein, und mit allerhand Kränzen im Haar tanzen den Ringelreihen, während inmitten ihres Kreises ein Blondkopf steht und mit seiner Weidenrute hierhin und dorthin zeigt, als wär es ein Zauberstab. Abwärts davon, in einer Vertiefung unter den Bäumen, qualmt und knistert ein Feuer, an dessen Rande, neben anderem Topfwerk, eine jener weitbauchigen braunen Kannen steht, die den Namen ihrer schlesischen Vaterstadt ruhmreich über die Welt getragen haben; (-) Wirklich, ihre Zwillinge vorauf, den Ehegemahl mit der Janitschar unmittelbar hinter sich, ist die Frau Amtsaktuar auf die Waldwiese getreten. Und vor ihrer Erscheinung ist der Zauber entflohen. Der Ringelreihen schweigt, die Werneuchner Dorfjugend hat ihr Elfentum abgestreift und das gesamte junge Volk stürzt mit Jubelgeschrei den Ankommenden entgegen. beschreibt Theodor Fontane in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg"

...und natürlich war die landschaftliche Unversehrt- und mystische Wildheit bei Haus- und Grundstückserwerb kaufentscheidend. Sollten Sie sich jemals hierhin zu uns verirren, wird Ihr Navi Sie mit folgenden Worten beg-leiten: Nun haben Sie das rektale Ende der Welt erreicht, folgen Sie der Milchstraße 200 Lichtjahre, biegen dann links ab. Bitte biegen Sie links ab. Biegen Sie links ab und folgen der unbefestigten Straße 1000 weitere Meter. Hier werden Sie von einem Meteoriten-Assistenten in Empfang genommen, der Sie mittels Raum-Fähre zu Ihrem Ziel übersetzen wird. Sie haben Ihr Ziel erreicht.

...das hat seine Nach-Teile, wenn Frau z.B. wie ich aufgrund diverser physischer Derrangiertheiten außer Gefecht und immobil ist, doch die Vorteile überwiegen... vorausgesetzt, man vermag sich an der Absentia anderer Zweibeiner, wie dem munteren Treiben diverser tierischer Gefährten fortgeschritten zu erfreuen. Im meinigen Falle trifft dieses zu. Sagen wir zu 176,3921 %.

Umso mehr irritierte es... als zu Beginn der letzten Woche der Himmlische Palast von einem erdbebenmäßigen Geruckel in ein gar unsittlich anmutendes Beben versetzt wurde, welches sich in eine Kakophonie bestialischen Berstens implodierte. Die Aussage hinter dem Geschwafel: mit diversen Gerätschaften beladene Schwertransporter rückten an... hernach wurde das ca 10.000,00 m² bislang zum Verkauf gegenüberliegend-e, herrlich verwilderte Grundstück in einem Sieben-Tage-Akt massakriert. Diverse Bagger und Walzen rupften Bäume und Sträuche, bis Muttern Erde dalag wie ein nassrasiertes entfiedertes Hühnchen. Bloß und blutend.... diese Erdnarben, in denen sich das Regen- wie Wundwasser sammelte. Die das Massaker exerzierenden Erfüllungshilfen wirkten durchgängig wie tumbe Berserker, die ihrem Zerstörungswahn blind verfallen. Konkrete Antworten, die hätten zu beleuchten vermögen, WAS dort betrieben wird, wurden ausflüchtig be-murrt. Ein Bauer des Ortes will gehört haben, die komplette Anlage solle betoniert werden und als Container-Projekt dienen. Na Prost Mahlzeit.

Also habe ich heute früh freundlich beim Bauamt vorort nachgefragt, ob das auf dem Nachbargrundstück veranstaltete Apokalypse-Szenario seine Richtigkeit habe... Schon kurzer Zeit später ruckelte ein flotter pinker Fiat (Kommentar von der Red. zensiert) an, aus dem zwei streng gekleidete Personen mit ordentlich gebügelten Beamtengesichtern stiegen, welche hernach entschlossenen Paragraphenschrittes die Bühne in Besitz nahmen. Von meinem Logenplatz*(1) beobachtete ich wildes Gestikuliere, alphatierische Imponiergetue, weiteres Gefuchtel, hektisches Gewedel, ausschweifendes Geschreite.... was damit endete, dass die beiden inkarnierten Bügelfalten ihre pinke Kutsche besetzten und forsch von dannen fuhren....

...die Massaker-Berseker schrieen noch ein wenig, liefen aufgeregt und sichtlich kopflos hin und her, zückten Handies, brüllten den in diesem Moment armen, ansonsten gelinde gefährlich wirkenden Doggenwerwolf an... zückten wieder Handies... und JETZT wird ENDLICH eingepackt. Da hat anscheinend - mutmaße ich mit verbliebenem Restgrips - eine Genehmigung nicht vorgelegen. Es gibt so etwas wie Landschaftsschutz ... In diesem Falle bin ich über die unzähligen Genehmigungsverfahren des guten Deutschen Landes SEHR froh und hoffe, dass etwaig fehlende Genehmigung nun nicht nachgeholt (sprich: eingekauft) werden, sondern sich das arme Grundstück von dem Überfall der wütenden Rosettenschweine erholen vermag.

Versteh eine-r dieser Zweibeiner... *kopfschüttel*


Flügelnote: *(1) Sie sehen, ich werde immer schrulliger. Nu hänge ich schon den ganzen Tag am Fenster. Blöd nur, dass hier niemals nicht niemand vorbeikommt. Sonst wäre es mir sicherlich eine Freude, die Fenster zur Straße mit Polstern auszustatten, damit ich dort den ganzen Tag lagern und Falschparker notieren kann. -... nein, bitte nehmen Sie mir derart niedere Absichten nicht ab. In mir erwachte einfach Robina Hood. Sie wissen schon, jene, die die Wälder und Wiesen schützt. Und ich werde sicherlich nicht einen derartigen Mißbrauch schweigend dulden. Pah. Tz. Wäre doch gelacht!

10:41 Uhr - Flügelnote: *(2) ...nu er-warte ich, dass die Berserker endlich das Weite suchen, damit ich Sie mit Tatortfotos zu Komplizinnen meiner Entrüstung machen kann...

*knurpsel:* 11:11 und die Berserker werkeln einpacktechnisch weiter vorort. Nehme aus evtl nachvollziehbaren Gründen davon Abstand wärend derer Anwesenheit meine fotografinösen Eindrücke einzufangen...mir ist so am verbleibenden physischen Restheil gelegen.... Dafür ereilte mich Rückruf vom Oberbauamtsfuzzi.... Der neue Besitzer habe sich mit dem Bauamt in Verbindung und die Aussage des Bauleiters revidiert und behaupte, die ganze Fläche solle zu rein privaten Zwecken begrünt werden.... Wer.s glaubt. Nachtigall, ick hör Dir. Ich tippe eher auf Notbremse. Aber genaugenommen sind mir Ausreden egal - solange die Ergebnisse stimmen. Tscha. Dass ich aber auch immer erst garstig werden muss... *seufz*

11:34 So wird das nüscht. Versuche Foto aus der Dachluke... Wie peinlich... *feix*

11:45 besser geht.s grad nicht:...also taugt.s Foto ausschließlich der Beweisführung, (dabei denke ich, dass dort noch brachiale Schnappschüsse warten, eingefangen zu werden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden..!)

2
Jan
2012

Los-Lassen

Ich war fünf, hangelte mich über eine Hängebrücke, bei der diverse Trittbretter fehlten und unter uns gähnte ein gieriger Abgrund. In dem selben Urlaub kletterte ich die erste Mini-Steilwand. Nein, ich war nicht ungesichert, denn stets ver-band mich ein Seil mit meinem Vater. Ich wäre mit ihm an alle Enden der Welt und über sie hinaus gegangen, weil ich ihm vertraute und mit und durch ihn sicher war.

...er war es, der mich in allem die Seele und an und in jedem Lebewesen die Schönheit und Anmut erkennen lehrte. Spinnen krabbelten über meine Hand, wärend ich stolz meinen Arm mit einer Ringelnatter schmückte, oder nur unter Geplärre aus der Umarmung mit einer Riesenschlange zu lösen war. Ein Haustier duldete er nicht, weil kein Lebewesen das Recht hat, ein anderes einzusperren.

..Vieles habe ich nicht verstanden, Einiges erst später begreifen und schätzen gewußt. Oh ja, wir hatten heftige Auseinandersetzungen. Es flogen die Seelenfetzen blutig. Bis zu diesem Aha-Effekt, als ich in den Spiegel blickte und ihn erkannte.

...vor zwei Jahren (Evale hat ein besseres Zeitgedächtnis als ich) träumte mir, mein Vater begegnet mir, so, wie ich ihn nur aus einer Fotografie kenne. Als kleiner Bub von fünf Jahren, mit verstrubbelten, kurzen, blonden Haaren, kurzen Lederhosen und aufgeschlagenen Knien. Er kam aus dem Nichts, griff mich an der Hand und wies mir, ihm zu folgen. Schließlich umarmte er mich und verschwand in einer grauen Nebelwand. Dieser Traum fühlte sich luzider Natur an und ergriff mich derart, dass ich überzeugt war, er sterbe.

Vielleicht hat er sich damals auf den Weg gemacht.

....wer ein wenig aus meinem Leben und mich kennenlernte, weiß, was es mir bedeutete, dass er mich zu meiner Hochzeit ganz klassisch an meinem Mann "übergab". Das war eine Situation, die alles vergab und heilte und uns die Freiheit schenkte, für all jene unaussprechlichen Dinge keine Worte finden zu müssen, weil sie sich damit erübrigt hatten.

Wir sind uns sehr ähnlich, mein alter Herr und ich. Wenn es mir schlecht geht, schweige ich. So auch über diese verkorksten Operationen und Experimente an meiner Wirbelsäule. Ihn nicht zu belasten. Umso mehr holte mich jetzt sein Schweigen wie ein Bumerang ein. Mein Vater war nie ein Freund verlogener Gefühlsbekundungen, auch lehnte er jegliche oktruierten Stichfeiertage ab.... aber es war schon so, dass ich ab und an von ihm hörte. Und er von mir. Vollkommen gebannt in meinem eigenen Schweigen, überhörte ich, wie stille es um ihn wurde. Und obwohl er Weihnachten stets das Weltweite suchte, kam doch immer ein Gruß... zumindest zum Jahreswechsel....

und es herrscht Stille. Eine Stille, die nicht viele Erklärungen findet, ausser der, es geht ihm sehr schlecht. Prostatakrebs hatten sie bei ihm diagnostiziert. Fünfter Entdifferenzierungsgrad. Aber wir sind hart im Nehmen und haben unsere verdammten Leben mehrfach überlebt. Ich habe es verdrängt, dass auch er nicht unkaputtbar ist. Und jetzt stehe ich und schreie gegen dieses Schweigen an. Er ist einfach so ein verrückter und wundervoller und liebenswerter Mensch. Mit 65 begab er sich auf eine Kilimandjaro-Besteigung... er war für mich stets das Sinnbild der Zivilcourage.... dieser weise, wundervolle Mensch, der mir die Geschichte nahebrachte und die Mysterien spüren lehrte.... der mich Mensch werden ließ....

ich hoffe, es geht ihm gut.Ich hoffe, er befindet sich gerade einfach auf einer seiner ungewöhnlichen Reisen, von denen er stets mit reichen und satten Bildern zurückkehrte. Ich hoffe, ich sehe ihn wieder. Bald. Und ich möchte die Uhren zurückdrehen und die Zeit anhalten und es ist mir egal, wenn dieser Wunsch kindisch ist. Ich mag nicht loslassen. Und ich werde nicht loslassen. Noch nicht.

Noch ein bißchen, Vati. Bitte. Du hast früher immer gesagt, Du werdest 106. Dann tue das auch. Ich brauche Dich. Noch. Und immer.


Ich wünsche mir einfach noch ein paar Umarmungen, ein paar AugenBlicke und Zeit und Raum, Dir zu sagen, wie sehr ich Dich liebe und wie stolz ich darauf bin, Deine Tochter zu sein. Und dass ich Dir zwischen den Zeilen stumm zuflüstern kann, ich brauche Dich - in diesem ganzen IrrSinn hier vorort. Das LosLassen ist wohl das Schlimmste am Leben und Lieben.

NACHTRAG: 04.01.2012, 13:17 Uhr
Telefonat mit dem weltbesten Vater
F: ich habe Dich lieb, Vati
V: ja und ich habe Dich auch lieb
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ohne Worte - einfach unendlich dankbar

27
Dez
2011

Weltuntergang

...hoffentlich hatten Sie ein schönes Weihnachtsfest. Ich hatte es nicht. Jaja, ich weiß, es interessiert Sie nicht, aber das ist nun wirklich nicht mein Problem. Jedenfalls waren wir am 24ten bei Schwiegermuttern und mussten mit den zwei weiteren Söhnen, sowie deren Beischlafgehilfinnen jene Texte intonieren, die Schwiegermonster vorausschauend kopiert hatte. Muskalisch begleitet wurden wir vom eiernden Kassettenrekorder aus dem Andy Borg sich unmelodisch erbrach. Ein Traum. I-wann später gab es etwas aus dem Ofen, was nach Schokokuchen aussah, indes als angekokelte Hühnerschenkel benannt wurde. Ich konnte mich gerade noch damit retten, ab 17:00 keine warmen Speisen zu mir zu nehmen. Der Herzallergeliebteste jedoch aß den Fraß und verbrachte den Rest des Heiligen Abends in sanitären Räumlichkeiten, wo er sich einem Springbrunnen gleich aus diversen Körperöffnungen ergaß. Über die Freizeitaktivitäten am ersten und zweiten Weihnachtstages möchte ich mich aus moralischen Gründen des Jugendschutzes nicht weiter auslassen. Jedenfalls ist es mir ganz recht, nächstes Jahr dem Heiligabend-Gesanges-Desaster entgehen zu können. Dumme Ausreden braucht es nicht, denn...

....wie Sie ja wissen werden, geht am 21.12.2012 die Welt unter. Im Hinblick auf all das, was einem erspart wird, garnicht mal so schlecht. Finde ich. Für jene, die es indes als tragisch betrachten, sei ein Hintertörchen geöffnet. Vom Untergang verschont ist das Ein-Straßen-Dörfchen Bugarach in Fronkreich. Geheimtipp. Wie man sich es indes praktisch vorzustellen hat, entzieht sich - fantasielos wie ich bin - meinem Vorstellungsvermögen. Wird dann i-wo durch den Weltall eine von Esoterik-Freaks überlagerte Straße taumeln?? Die BugarArche Noah? Und denne? Also mal so rein logistisch hinterfragt....

...will nur sagen... denken Sie bei der Planung Ihrer diesjährigen Silvester-Vergnügungen daran, alles zu geben. Es wird schließlich Ihr letztes Silvester sein. Also können Sie auch ordentlich die Sau rauslassen. Auch nicht unratsam: verbreiten Sie im Bekanntenkreis Endzeitstimmung - so wie ich mit diesem Beitrag. Man sollte sich gesittet auf das grauenhafte, brutale, infernalische Ende behutsam einstellen.

In dem Zusammenhang - eh nichts mehr zu verlieren zu haben,. kann ich ja jetzt bereits auf die Kacke hauen. Noch schnell die Liste mit den Entschuldigungen und das Quantum an politischem Engagement abarbeiten. Als international gefeierte Künstlerin nutze ich meinen Wirkungskreis Weisheiten zu postulieren. So, wie mit einem meiner letzten Songs.... "Wir fahren mit der Talibahn" aus dem Album "Islam-Polka"...

Genau genommen etwas geschmacklos. Sehr geschmacklos. Aber so nahe vorm Ende muss ich nun auch keine Empathie oder sonstige Sensibilität mehr heucheln. Und Sie müssen es sich ja auch nicht anhören.

Der Song:

oder fallse keinen Player-Dings sehen, hier als Link
Der Text - falls Sie (liebe Eugene?) mitsingen wollen:

Heute fahren wir mit der Talibahn
ins schöne Minenfeld
wir meucheln was uns zwischenkommt
für Blut,für Öl und auch ein wenig Geld
wir töten für das Paradies
bis nichts mehr übrigbleibt
und wenn wir dann gestorben sind
im schönen Minenfeld
dann steigen wir wiene Perching auf
hinein ins Himmelszelt
dort warten holden Jungfräulein
die legen wir alle flach
und wenn es keine Jungfrauen mehr hat
dann haben wir Pech habt
doch dann dann sagt der liebe Gott
Du bist ein wahrer Held.

Tscha, jede-r kann halt nur soweit wie der Tellerrand reicht und ich hocke auf einer Untertasse. Also seien Sie nicht gram mit mir. Sondern erfreuen sich an meinem lieblichen Organ. So. Mehr habsch nicht zu sagen.

Schöne Weihnachten gehabt zu haben!
Beschwingt: die Falkin

20
Dez
2011

Mein neuester Song!

Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

...könnte von mir stammen, aber ne, den Satz hat mir Konfuzius gestohlen. Eine Dampfmaschine muss ich auch nicht erst erfinden, da kam mir Thomas Newcomen zuvor. Und der erste Computer wurde von Konrad Zuse entwickelt. Shakespeare verfasste Macbeth. Und Johann Sebastian Bach komponierte Toccata und Fuge in d-Moll. Ja, macht mal nur alle so weiter. Ph. Das ist doch alles eine Riesensauerei. Wie soll ich da, bitteschön, zu Lebzeiten noch reich und berühmt werden? Wenn mir alles im Vorfeld geklaut wurde? Na? Jaja. Da soll man sich nicht aufregen.Tz.

...aber! Steve Job.s gedankt existieren brauchbare Handies mit noch tauglicheren apps. Apps, die die Welt braucht. Die ich brauche. Um berühmt und berüchtigt zu werden. Wie z.B. Songify This. Nun, bevor die Spannung vom Unermesslichen ins Unerträgliche kippt, stelle ich Ihnen nun meinen neuesten Song "Ich bin hier" aus dem Debütalbum "Alive in Buxtehude" vor...

Ach so, falls Sie mitsingen wollen.
Der Text stammt aus eigener Feder.
Ich lass bei so etwas Wichtigem wie meiner Karriere keine Stümper ran!

yeah tirili tirila
jetzt bin ich hier und ich bin nicht da
sonst wäre ich ja dort
tschaka
Mist meine Stimme ist so heiser
das ist doch Schei§§a
aber das sagt man ja nicht
doch!
wenn man Lieder macht
darf man alles besingen
tirili tirila
schabadu
yeah
ich bin da
juchhu
oder so ähnlich
oder auch nicht
jaha
die Stimme ist trotzdem nicht da
ich bin dort
und nicht hier
denn ich fort
juchhe
naja egal
und tschüss
tschö

Solltense nun nen Hörsturz haben, lehne ich jede Verantwortung in entschlossener Gänze ab. Sie hätten sich den Mist ja nicht anhören müssen. Oder springense etwa aus dem Fenster, wenn ich aus Fenster springe? ...ist ja auch selten dämlich... also der Spruch mit dem Fenster... aber ich beliebe abzuschweifen.Wo war ich denn nur? ...
Nun werdense mal nicht gleich blass vor Neid. Sie haben sicherlich auch i-eine Qualität - ganz sicher! Und falls nicht, könnense ja noch immer behaupten, sie kennen eine, die hat davon. Oder so. Und wenn Sie meinen Adventskalender studierten, wüssten Sie wenigstens, wie man so einen Player html-mäßig in einen Beitrag einfügt. Ja, ein bißchen müssen Sie aber auch schon was tuen, wenn aus Ihnen was werden soll. Von nüscht kommt nüscht*. (*berühmter Spruch hier unter meinen Kollegen = der Gesangsprominenz)

Autogramme können Sie über die im Briefkopf nicht angegebene i-male-Adresse beziehen.Noch. Bald werde ich sicher für 2day keine Zeit mehr haben.Sie verstehen schon. Die ganzen Auftritte. Und Interviews.

So, jetzt muss ich mich ums Essen kümmern. Und Betten könnten auch neu bezogen werden. Das Leben als Star ist echt nicht zu beneiden. Glauben Sie es mir.

Am Boden geblieben: die Falkin *nein, es ist nicht der Ruhm, der mir zu Kopfe stieg...

16
Dez
2011

Mein Blogwichtel

Dem Oberwichtel Wilder Kaiser ein herzliches Dankeschön für

Mühe und Organisation!

Diese sind die TeilnehmerInnen der diesjährigen Blogwichtelei

Und hier mein Blogwichtelchen:

Liebe Frau Falkin,

soviel reichhaltiges, vielfältiges, unterhaltsames Leben, Leben lassen, gelebt werden und andere Leben machen ist selten so kurzweilig zu lesen wie bei Ihnen. Alles drin, von A - Z :-)
Sie sind ein mächtiger Vogel mit wunderschönem Gefieder und einer so unglaublichen Spannweite in den Flügeln, dass mehr als nur ein Leben, eine Welt und ein Lied darunter passen.
Ich wünsche Ihnen viel Liebe, Wärme, ein waches Bauchgefühl, Unterstützung von außen, Kraft von innen, und bei allen physischen Befindlichkeiten immer die Gewissheit, dass die Gedanken frei sind.
Alles Liebe und schön viel Leben!

Dieser Musikgruß wurde Ihnen mit besten Grüßen übermittelt von Ihrem
Blogbewichtelungsservice, Abteilung Sonderaufgaben
  • Hoffnung und Einsamkeit


Fünf Rückert-Lieder (1988 Digital Remaster): Ich bin der Welt abhanden gekommen by Christa Ludwig/Otto Klemperer on Grooveshark

  • Herzensleid und Liebe


Only Love by Melissa Etheridge on Grooveshark

  • Ungeduld und Friedlichkeit


Abends will ich schlafen geh'n, from Hänsel und Gretel by Renée Fleming, Susan Graham, Royal Philharmonic Orchestra, Andreas Delfs on Grooveshark

  • Suchen und Finden


Both Sides, Now [Version] by Joni Mitchell on Grooveshark

  • Gravität und Leichtigkeit
Mondnacht by Robert Schumann on Grooveshark

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Willkommen im himmlischen Palast der Falkin!

^ Beschwingtes & Beflügeltes ^

Aktuell hinzutiriliert:

Wer Spitzweg nachmacht...
Wer Spitzweg nachmacht oder kopiert oder nachgemachte...
walküre - 26. Jan, 15:51
auch für dich, soll's...
auch für dich, soll's rote Rosen regnen, dir sollten...
Eugene Faust - 26. Jan, 15:29
so ungefähr?
so ungefähr?
Eugene Faust - 26. Jan, 15:24
Ich sag nur ein Wort: ENDLICH!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hdg tlvhbaEdWuz
Ich sag nur ein Wort: ENDLICH!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hdg tlvhbaEdWuz
Evale - 26. Jan, 14:55
Ich empfehle ein Eisenschwein....
Ich empfehle ein Eisenschwein. Wegen der pittoresken...
walküre - 26. Jan, 12:32
Moiiin! Also, das nächste...
Moiiin! Also, das nächste Mal krallste bittschön...
Bierschamane - 26. Jan, 11:46
Woher weißt Du,...
Woher weißt Du, dass ich hinter dem Monitorrand...
Anja-Pia - 26. Jan, 10:13
mit einem tiefen knicks...
bewundernd neige ich mein haupt. ich hätte wirklich...
Bubi40 - 26. Jan, 09:29
Und ich denk mir noch,...
Und ich denk mir noch, was ist das für ein Geräusch,...
Jossele - 26. Jan, 09:17
Jo do schau her! Ich...
Jo do schau her! Ich applaudiere! Viel Spaß beim...
flyhigher - 26. Jan, 07:05
werteste auf des Pinsels-schwingende...
werteste auf des Pinsels-schwingende Freude strahlende...
Sternenstaub - 26. Jan, 05:55
Leider nein, liebe Frau...
Leider nein, liebe Frau falkin. Bitte nochmals mailen...
viennacat - 25. Jan, 21:10
KreaHoch
...an dieser Stelle GANZ herzlichen Dank für die...
Falkin - 25. Jan, 19:46

Musikvideos..:


Staind
not again

Royal Republic
Full Steam Spacemachine

Cake
War Pigs

Slash
Ghost


Monster Magnet
Spacelord

Alter Bridge
I Know It Hurts

The Cult
Rise

Lynred Skynred
Sweet Home Alabama



Machine Head
Ten Ton Hammer

Pantera
This Love

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