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Montag, 13. April 2009

Bringen Scherben Glück?

Selbst wenn sie glühenden Kohlen gleich die Oberfläche eines schier unbeschreitbaren Weges bilden? Und es hört nicht auf... diese Bockigkeit und Trotzigkeit meiner Seele, die das strahlende Frühlingswetter in eine alles verdunkelnde Sonnenfinsternis wandelt. Jetzt trödel ich hier am Rechner rum... nur um mich zu drücken... davor, meine Sachen zu packen....

Heute geht.s zurück ins Wohnheim. Habe im Moment keine andere Möglichkeit auf Arbeit zu kommen, als dort zu wohnen. 24h. Rund um die Uhr. Und mir graut es, graut es, graut es davor. Selber schuld. 24 h mit den Bewohnern, den Kollegen - oh welch hübsches Sinnbild einer Lebenssituation, in der ich mich wie in einem Spinnennetz gefangen und von einer fetten Spider ausgelutscht, wiederfinde. Brauch ich es immer derart extrem? Offensichtlich. So, genug rumgejammert... ist ja nicht mehr auszuhalten dieses selbstmitleidige Gewinsel....

Bedenke, daß die beste Beziehung die ist,
in der jeder Partner den anderen
mehr liebt als braucht...
Dalai Lama XIV.

Kein Mensch faßt willentlich den Entschluß, sich zu ärgern; niemand denkt: "Jetzt will ich wütend werden." Ebensowenig plant die Wut ihr Entstehen...
Dalai Lama XIV.

Wenn es einen guten, starken Beweis dafür gibt, daß dies und das der Fall ist, dann werden wir uns ändern...
Dalai Lama XIV.

Wohlan....

Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen...
Dalai Lama XIV.


Herzenskraft
Ein Mann war im Gefängnis. Eines Tages wollte er irgendeinem völlig unsinnigen und menschenunwürdigen Befehl eines Wärters nicht Folge leisten, woraufhin sie ihn für zwei Wochen ins "Loch" steckten – ein winziger, stockdunkler Kerker. Er litt Ängste und Qualen, machte Berg- und Talfahrten von Wut und tiefer Trauer durch, doch irgendwann war es vorbei und er durfte wieder in seine Zelle zurück. Nach einem weiteren Vorfall steckten sie ihn wieder für zwei Wochen ins Loch, doch diesmal war er vorbereitet: Während sie ihn hinbrachten, entschied er sich mit seiner gesamten Herzenskraft dafür, die nächsten zwei Wochen völlig ungestört im Loch zu verbringen. Die Ängste und Qualen reduzierten sich auf ein Minimum.

Als die Gefängnisleitung sah, dass er sich durch das Loch nicht mehr einschüchtern ließ, nahm man ihm vorübergehend seine Blöcke und Stifte weg, doch er war inzwischen auch auf so etwas vorbereitet und hatte sich währenddessen überlegt, dass es zur Abwechslung mal ganz gut für ihn sein würde, in der nächsten Zeit nicht mehr zu schreiben. Als sie ihm auch noch die Bücher wegnahmen, entschied er sich, vorübergehend seine Augen zu schonen und sich im Geiste alle möglichen Geschichten einfallen zu lassen oder auch mal gar nichts zu tun und einfach nur vor sich hin zu meditieren.

Als die Gefängnisleitung merkte, dass, egal was man auch tat, es keine Strafe zu geben schien, die ihm etwas ausmachte, gab sie auf und ließ ihm seine Blöcke und Stifte und seine Bücher zurückbringen. Und von da an hörten die Schikanen durch die Gefängnisleitung und Wärter schlagartig auf und der Mann hatte endlich seine Ruhe. - von Berkant Haydin

Ich glaube, das Lächeln über die mutmaßliche Schwere des Momentes, wandelt das Feuer des Zorns in ein wärmendes der Hoffnung. Ich wünsche mir, dass es so ist.. Frei nach dem Motto.... "und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Glühwürmchen daher.... Weiter geht.s. Auf zu neuen Horizonten.

Evolution ist überall

Logbuch Raumschiff Falkin.s Entenscheiß, Sternzeit: relativ, Mission: Planet der Affen
Captain Kobra: Wir befinden uns im Alpha-Qerulanten eines Schwarzen Loches auf dem Planet der Affen.
Friedensmission gescheitert.
Setzen Kurs auf das Dragon System E42 Palomar 5 Target: Ophiuchus.
Maximum Warp!

Unter der Notiz „I think“ skizzierte Darwin 1837 in seinem Notizbuch B erstmals seine Idee vom Stammbaum des Lebens.

"Die Evolution interessiert sich weder für Frauenhass, noch für Feminismus, sie interessiert nicht, was moralisch oder unmoralisch ist, was gerecht oder ungerecht: Ohne jedwede Parteilichkeit baut sie Überlebensmaschinen, die Gene in die nächste Generation tragen." zitiert aus "Sind Frauen zur Religion verdammt? Eine evolutionäre Perspektive von R. Elisabeth Cornwell, PhD" gefunden auf:



Sandburgen & Traumschlösser

... und alle Erkenntnisse zerrieseln.... entpuppen sich als nicht aus Marmor geschlagen, sondern aus Sand erbaute Luftschlösser. Nun, ich bin ein Mensch, der Lügen nicht schätzt... dennoch ist dieser Rote Faden, der mein Leben gerade in Schutt und Asche legt, ein empfundener Henkersstrick. Ich fühle mich ohn-mächtig, hilflos.... möchte das Auge verschließen vor dem Grauen, was sich da wie eine zähe Öllache über die leergefegten Felder ausbreitet. - So eine vollkommene Apokalypse birgt ja auch stets einen Neuanfang, das ist die Hoffnung, die mich tröstet - und jene Gewissheit, die so einige Lebensjahre einer beschert, dass irgendwann auch diese Phase Sinn macht und belächelt werden wird. ... wo soll das nur alles hinführen? Und WIE konnte es nur dazu kommen? Vielleicht habe ich zuviele Lügen anderer geduldet, vielleicht habe ich zuoft statt Fäuste zu schwingen, sie wenigstens in der Tasche zu machen, die Hände offen ausgestreckt. Vielleicht dürfte ich nicht ich sein, vielleicht glaube ich zu sehr an die Liebe, den Frieden, das Gute, oder zumindest die Sehnsucht des Menschen danach. Ich habe verdrängt, dass diese gierigen Schmarotzer mit ihren schwarzen Äugelchen nicht nur Opfer ihrer Gottlosigkeit sind, sondern aktiv sich ihrer skrupellosen Unmoral verschrieben. Nun sitze ich hier an den Ufern meines Lebensflusses, lasse den Sand durch meine Handflächeln rieseln... und weiß nicht, was tuen. In die Fluten stürzen, einen noch nicht ersichtbaren Weg durch jene Dornenhecken schlagen. Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Möchte aufwachen - aus diesem Alptraum... bin gram mit mir selber... wissend um die Eigenverantwortung an dieser Lebenssituation.... und suche den Schlüssel....

...und dazu träumte mir heute Nacht.. dass ich mich in einem mir aus Neuseeland bekannten, einer Art Second-Hand-Ladens mit kuriosem Gut wiederfinde. Eilfertig kommt eine Verkäuferin angelaufen und teilt mir mit, alle meine Skulpturen seien verkauft. Es sei nicht viel Geld, aber auch nicht wenig und ich möge doch, bitte, neue Skulpturen nachliefern, sie seien großartig und die Käufer wären ganz verrückt danach. Mein Blick fällt auf eine leere Vitrine und mir fällt ein, dass ich hier ausgestellt hatte. Eine ältere Verkäuferin eilt hinzu und fragt, was der liebe M. denn so mache und ich brauche, um zu verstehen, wen sie meint... einen Kurzzeit-Partner aus lang vergangener Zeit... und mir wird klar, wie lange ich schon nicht mehr in diesem Laden gewesen, ja, ihn vergessen habe. Und schon plappert die Verkäuferin weiter.... Und um diesem Geplapper zu entkommen, gehe ich in einen hinteren der Verkaufsräume, wo es sehr dunkel ist. Aus dem Dunkel formt sich (ich sollte keine Krimis am Abend schauen) :Trond Espen Seim. Zwar ein Wiki, aber als reichlichst anorektische und ungepflegte Nordmann-Variante bislang so garnicht mein Typ ... im Traum jedoch kommt er auf mich zu, zieht mich in die Arme und fragt, wo ich denn nur bliebe und wann ich endlich zu ihm komme. Und ich antworte in die Dunkelheit hinein - seine Umarmung als wohltuend spürend - verzweifelt, dass ich einfach nicht weiter wisse, mir der Schlüssel und der Weg fehle. Und dann greife ich in die Dunkelheit... und bekomme eine Schlange zu fassen... ein kleines hübsches Ding - einer Kornnatter ähnlich... mir fällt auf, das sie tattowiert ist... Runen kringeln sich an ihrem Leib hinab.... ich packe sie hinter dem Kopf, zwinge sie das Maul zu öffnen, ihre Zunge züngelt über meinen Handrücken und TES flüstert mir zu, den Schlüssel besitzt sie.... sie hat ihn verschluckt.... - und wache auf.

..... wollte mir ja eh dieses Rückgrat-Runen-Tattoo zulegen. Wird Zeit, es umzusetzen. Dann muss ich mir nur noch den Finger in den Hals stecken, Wernergleich einen Schlüssel erbrechen -und alles wird gut. Tscha, es gibt keine Probleme, nur unentdeckte Lösungen. -

Resümiere: kotze mich mit diesem Rumgewinsel gerade ganz massiv an. Aber mir geht.s tatsächlich erbärmlich. Ob.s mir passt, oder ned. Bäh. Rubrik: Gedankensplitter erhascht... und dem Dämon ein Gesicht verliehen... meines.

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Falkin.s Spinnrad


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more tuzki!! KLICK update: 16.05.09

under my thumb: Galerie www.asatruart.de

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