Freyjas Feuer lichterloh
Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen...
Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen!
Wie Rosen war das Bett! Da hingen wir
Zusammen im Feuer und wollten in Wonne zerrinnen!
Und aus den Lippen flossen dort und hier,
Verirrend sich, unsre Seelen in unsre Seelen! -
Lebt wohl, ihr Sorgen, wollt ihr mich noch quälen?
Ich hab' in diesen entzückenden Sekunden,
Wie man mit Wonne sterben kann, empfunden!
- Gaius Petronius Arbiter -
Wir im Welteninnen
Pflanze auf meine Lenden
Deiner Liebesküsse Raserei:
Sieh: mein Schrei
Brüllt wie eine Fackel auf zu Weltenbränden.
Lass die Sterne bleich ins Nichts verrinnen,
Lass die Erde sich in Asche modern,
Wir im Welteninnen
Werden wie die Hölle ewig lodern.
Klabund (1890-1928)
Nachtgebet einer Braut
O mein Geliebter - in die Kissen
bet ich nach dir, ins Firmament!
O könnt ich sagen, dürft er wissen,
wie meine Einsamkeit mich brennt!
O Welt, wann darf ich ihn umschlingen!
O laß ihn mir im Traume nahn,
mich wie die Erde um ihn schwingen
und seinen Sonnenkuss empfahn.
Und seine Flammenkräfte trinken,
ihm Flammen, Flammen wiedersprühn,
oh Welt, bis wir zusammensinken
in überirdischem Erglühn!
O Welt des Lichtes, Welt der Wonne!
O Nacht der Sehnsucht, Welt der Qual!
O Traum der Erde: Sonne, Sonne!
O mein Geliebter - mein Gemahl!
Richard Dehmel (1863-1920)
und kurz eine persönliche Notiz
...kennt hier jemand Skispringen?
Ja? Gut. Und was passiert, wenn der Skispringer,
der gerade die Schanze runterprescht
kurz vorm Absprung überlegt, die Notbremse zu ziehen
und kehrt zu machen...
Tscha.
Vielleicht muss man sich die Dinge entwickeln lassen,
vielleicht befiehlt der Lauf der Dinge, die Angst zu bezwingen
Wer weiß das schon.
Kapitel: Hühnerfrikassee, Rubrik: EroTick, Motto: Es ist stärker als ich
Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen!
Wie Rosen war das Bett! Da hingen wir
Zusammen im Feuer und wollten in Wonne zerrinnen!
Und aus den Lippen flossen dort und hier,
Verirrend sich, unsre Seelen in unsre Seelen! -
Lebt wohl, ihr Sorgen, wollt ihr mich noch quälen?
Ich hab' in diesen entzückenden Sekunden,
Wie man mit Wonne sterben kann, empfunden!
- Gaius Petronius Arbiter -
Wir im Welteninnen
Pflanze auf meine Lenden
Deiner Liebesküsse Raserei:
Sieh: mein Schrei
Brüllt wie eine Fackel auf zu Weltenbränden.
Lass die Sterne bleich ins Nichts verrinnen,
Lass die Erde sich in Asche modern,
Wir im Welteninnen
Werden wie die Hölle ewig lodern.
Klabund (1890-1928)
Nachtgebet einer Braut
O mein Geliebter - in die Kissen
bet ich nach dir, ins Firmament!
O könnt ich sagen, dürft er wissen,
wie meine Einsamkeit mich brennt!
O Welt, wann darf ich ihn umschlingen!
O laß ihn mir im Traume nahn,
mich wie die Erde um ihn schwingen
und seinen Sonnenkuss empfahn.
Und seine Flammenkräfte trinken,
ihm Flammen, Flammen wiedersprühn,
oh Welt, bis wir zusammensinken
in überirdischem Erglühn!
O Welt des Lichtes, Welt der Wonne!
O Nacht der Sehnsucht, Welt der Qual!
O Traum der Erde: Sonne, Sonne!
O mein Geliebter - mein Gemahl!
Richard Dehmel (1863-1920)
und kurz eine persönliche Notiz
...kennt hier jemand Skispringen?
Ja? Gut. Und was passiert, wenn der Skispringer,
der gerade die Schanze runterprescht
kurz vorm Absprung überlegt, die Notbremse zu ziehen
und kehrt zu machen...
Tscha.
Vielleicht muss man sich die Dinge entwickeln lassen,
vielleicht befiehlt der Lauf der Dinge, die Angst zu bezwingen
Wer weiß das schon.
Kapitel: Hühnerfrikassee, Rubrik: EroTick, Motto: Es ist stärker als ich

vingolf - 23. Okt, 06:56

