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Bringen Scherben Glück?

Selbst wenn sie glühenden Kohlen gleich die Oberfläche eines schier unbeschreitbaren Weges bilden? Und es hört nicht auf... diese Bockigkeit und Trotzigkeit meiner Seele, die das strahlende Frühlingswetter in eine alles verdunkelnde Sonnenfinsternis wandelt. Jetzt trödel ich hier am Rechner rum... nur um mich zu drücken... davor, meine Sachen zu packen....

Heute geht.s zurück ins Wohnheim. Habe im Moment keine andere Möglichkeit auf Arbeit zu kommen, als dort zu wohnen. 24h. Rund um die Uhr. Und mir graut es, graut es, graut es davor. Selber schuld. 24 h mit den Bewohnern, den Kollegen - oh welch hübsches Sinnbild einer Lebenssituation, in der ich mich wie in einem Spinnennetz gefangen und von einer fetten Spider ausgelutscht, wiederfinde. Brauch ich es immer derart extrem? Offensichtlich. So, genug rumgejammert... ist ja nicht mehr auszuhalten dieses selbstmitleidige Gewinsel....

Bedenke, daß die beste Beziehung die ist,
in der jeder Partner den anderen
mehr liebt als braucht...
Dalai Lama XIV.

Kein Mensch faßt willentlich den Entschluß, sich zu ärgern; niemand denkt: "Jetzt will ich wütend werden." Ebensowenig plant die Wut ihr Entstehen...
Dalai Lama XIV.

Wenn es einen guten, starken Beweis dafür gibt, daß dies und das der Fall ist, dann werden wir uns ändern...
Dalai Lama XIV.

Wohlan....

Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen...
Dalai Lama XIV.


Herzenskraft
Ein Mann war im Gefängnis. Eines Tages wollte er irgendeinem völlig unsinnigen und menschenunwürdigen Befehl eines Wärters nicht Folge leisten, woraufhin sie ihn für zwei Wochen ins "Loch" steckten – ein winziger, stockdunkler Kerker. Er litt Ängste und Qualen, machte Berg- und Talfahrten von Wut und tiefer Trauer durch, doch irgendwann war es vorbei und er durfte wieder in seine Zelle zurück. Nach einem weiteren Vorfall steckten sie ihn wieder für zwei Wochen ins Loch, doch diesmal war er vorbereitet: Während sie ihn hinbrachten, entschied er sich mit seiner gesamten Herzenskraft dafür, die nächsten zwei Wochen völlig ungestört im Loch zu verbringen. Die Ängste und Qualen reduzierten sich auf ein Minimum.

Als die Gefängnisleitung sah, dass er sich durch das Loch nicht mehr einschüchtern ließ, nahm man ihm vorübergehend seine Blöcke und Stifte weg, doch er war inzwischen auch auf so etwas vorbereitet und hatte sich währenddessen überlegt, dass es zur Abwechslung mal ganz gut für ihn sein würde, in der nächsten Zeit nicht mehr zu schreiben. Als sie ihm auch noch die Bücher wegnahmen, entschied er sich, vorübergehend seine Augen zu schonen und sich im Geiste alle möglichen Geschichten einfallen zu lassen oder auch mal gar nichts zu tun und einfach nur vor sich hin zu meditieren.

Als die Gefängnisleitung merkte, dass, egal was man auch tat, es keine Strafe zu geben schien, die ihm etwas ausmachte, gab sie auf und ließ ihm seine Blöcke und Stifte und seine Bücher zurückbringen. Und von da an hörten die Schikanen durch die Gefängnisleitung und Wärter schlagartig auf und der Mann hatte endlich seine Ruhe. - von Berkant Haydin

Ich glaube, das Lächeln über die mutmaßliche Schwere des Momentes, wandelt das Feuer des Zorns in ein wärmendes der Hoffnung. Ich wünsche mir, dass es so ist.. Frei nach dem Motto.... "und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Glühwürmchen daher.... Weiter geht.s. Auf zu neuen Horizonten.

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more tuzki!! KLICK update: 16.05.09

under my thumb: Galerie www.asatruart.de

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