ausGeburten
Edit ergänzt am 23.02. mit Übersetzung:
...und bittschön, keine Sorgen machen! Dazu besteht keinerlei Anlass. Schlußendlich betreibe ich nur eine Art Bilanz und Inventur. Zaunreitende Schwiegermonster, kack-ophonierende Mutantensöhne, die Okkupation meines Lebensraumes, sowie ein mich aus der beruflichen Bahn werfendes Hinkebein... fordern einfach zwecks optimaler Entfaltung meines Selbst diverse Modulationen des Umfeldes.
Hier passiert einfach eine Menge, dadurch, dass ich wieder geraderücke. MICH. Dazu gehört die wohnraumliche Umgestaltung und Ausbau des Lebensraumes, die Schaffung eines alleinig-meinigen Raumes, desweiteren m-eines Ateliers.... und auch die Entscheidung zurück an den Alten Arbeitsplatz zu kehren und die zwei verlockenden Alternativen als Optionen im Hinterköpfchen zu behalten. Schwiegermonstern und Soziopatteln werden Grenzen gesetzt und Energie entzogen. Es ist alles ok. Nur, um ich und die "Alte" zu bleiben, muss ich an meine Ressourcen und neues Werkzeug hervorkramen. Hier passiert VIELES. Und das ist richtig gut so!!!
zum eigentlichen Text...
Transgender (lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und engl. gender „soziales Geschlecht“) ist ein Begriff für Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle beziehungsweise den zugewiesenen sozialen Geschlechtsmerkmalen (Gender). Quelle + weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Transgender
Jaja, bringen Sie ruhig den ollen, ausgelutschten Adam Riese mit ins Spiel. Zählen Sie 1 und 1 zusammen und kommen auf zwei. Spinnen Sie (gerne den Faden) weiter und fragen sich ... ob die Frau Falkin nun den Erpel rauslässt...
Lässt sie nicht und lässt sie doch. Ich versuche Sie nun und hiermit in meine Art des erWachsens mit einzubeziehen, damit Sie diese meine mich im brachliegenden Blog verratende, ganzheitlich-zu-treffende Sprach-losigkeit nicht als unhöflichen Affront interpretieren. Ich kann/ mag grade nicht reden... weder per i-male, noch per Telefon, noch von Angesicht zu Angesicht, sondern brüte vor mich hin. Dumpf. Jedoch entschlossen.
Kein Anlass zur Besorgnis, sonderlich lediglich Symptom eines überfälligen Häutungsprozesses! Und so verläuft es stets mit mir. Ein immanenter Häutungsprozess, der sich durch ein kontinuierrliches Spiegeln ergibt. Anstrengend - aber so ist das Leben. Welches eben dieses einen ständigen Spiegel vorhält, den man verdrängend ignorieren ... oder so wie ich, beantworten kann... und so sammele ich Daten... was gefällt, was nicht, was gut tut, was weniger.... Sie wissen schon... diese "Fesselballon-will-fliegen-und-kappt-die-Sandsäcke"-Nummer (wobei hierbei die Sand- von den Dünge-Säcken dringendst unterschieden gehören) und schubbere meine alt gewordene Haut an den so geschaffenen Realitätsklippen. Schlangen sind wärend der Häutung blind. Als beschwingtes Reptil bilde ich da keine Ausnahme... be-sinn-ungs-los... und eben in diesen Situationen... lasse ich geschehen, sammele manisch Input: Worte und Eindrücke an denen ich mich träge neu-erschöpfe. Oder um es alchymisch zu umschreiben: Der mir innewohnende Homunculus füttert mich mit Schmirgelpapier.
Nein, seien Sie um meinen Geisteszustand nicht zu besorgt, mir geht es blendend* (*und lassen Sie sich davon nicht blenden!!) Nur scheinbar beutelt mich das Tipp-Tourette, denn wenn Sie diese Zeilen nicht verstehen, dann liegt es weder an Ihnen noch an mir, einfach, dass man nicht immer alles verstehen muss... auch nicht, um sich nahe zu sein. Der Umkehrschluss güldet im Übrigen ebenso: Blindes Verständnis schafft nicht zwingend Nähe. Und gepflegte Distanz ist noch immer mehr wert als geheuchelte Nähe. Oder aber... kräht die Falkin auf dem Mist,...hat das mit dem Wetter nichts zu tuen.
Soll ich gnädig sein und übersetzen? Ich habe mir i-wann bei einer meiner zahllosen "Sensemän from the Schippe Hüpping"-Aktionen den Eid geschworen, mir treu-zu-bleiben und mich einer regelmäßigen Inventur verpflichtet. Einer Inventur, die prüft, wo das Alltagskorsett für das jahresringende Selbst zu eng geworden und überarbeitet gehört. Und in solchen Situationen verschlinge ich gierig wachstumfs-fördernde Impulse. Man könnte diese Impulse wie den Riesenfundus einer Typberatung betrachten. Man kann es natürlich auch sein lassen.
VerÄnderung ist IMMER möglich. Wieviele werden gefragt, warum sie nicht wagen... und dann wird geantwortet... nein, das geht gerade nicht wegen bla, oder wegen blub, oder wegen dings, oder weil sowieso. Und schlußendlich sind diese Blablubdingsowiesos nur Gebüsche, hinter denen man sich vor sich selbst versteckt, um sich bloß nicht zu entdecken. Muss ja jede-r für sich selbst entscheiden, ob ersiees nur wohnt, oder schon lebt. (Jaja... sehen Sie auch die geZeiten wandeln sich. Früher zitierte man Platon. Heute Ikea.)
Wissen Sie, was mir hilft, mich so unbarmherzig stur zu ver-ändern? Der Gedanke, die Überlegung, dass eben dieses "sich selbst auf die Schliche kommen" der einzige Sinn und Zweck für dieses seltsame Instrument namens "Ratio" sein mag. Und mal ganz ehrlich... stellen Sie sich mal vor, ich sei einem Irrtum zufolge als Osterhase auf die Welt gekommen... und wachse unter Osterhasen auf.... bin aber eigentlich eine Kanalratte... ist doch wirklich niemanden damit geholfen, wenn ich weiterhin im Bunnykostüm durch die Gegend hoppel und Verwirrung stifte. Ganz im Gegenteil, die aufgerufenen und nicht ausgesprochenen Worte würden jedes Schweigen mit Getose überdecken. Ich versuche authentisch zu sein. Das ist schon alles. Und es ist viel. Eine Wahl hierbei habe ich nicht. Vielleicht sind es der saturnelle Geburtsherr samt skorpinösen Aszendenten, die mich derart manisch in der Selbstreflektion puhlen lassen.
Und denken Sie immer daran: Kaum etwas ist, wie es ist. Jedenfalls begleitet mich durch diese jetzige Häutung ein großes Interesse am Transgendern. Nicht, dass ich an meinem Geschlecht Zweifel hegte, aber gerade Transmänner und Transfrauen zeigen beispielhaft auf, welche immensen Hürden genommen werden müssen und oder können, um man selber zu sein und werden. Da neige ich mein geteert und gefiedertes Haupt in Demut und erkenne, wie meine Aber.s zu Staubkrumen verpuffen.
...und vielleicht wollen auch Sie ein wenig hinter-fragen. Nicht mich, sondern sich und ob Sie glücklich sind. Im Moment. Jaja, werden einige hastig aus-rufen. Nur, weil jene Säulen, die vor 20 Jahren in Planung waren, nun umgesetzt sind. Aber bedenken Sie auch, dass die Säulen ihres Tempel-Selbste-s genauso verÄnderungen unterliegen? Ihnen passt ja schließlich auch das Kommunionskleidchen von vorvorgestern nicht mehr. Oder doch? ...interessant finde ich in einer der aufgenommenen Input-Frequenzen wie eine Moderatorin, jene an transsexuelle Menschen üblicherweise gerichtete Frage "Wann hast du gemerkt, dass du Mann/ Frau bist" an jene richtet, die sich ihrer geburts-geschlechtlichen Identität sicher sind... und die verdutzt ver-schweigen. Vielleicht sollten wir all die Fragen, die wir an andere haben, weil diese uns irritieren, uns selber stellen... und glücklich schätzen, wenn wir sie stimmig beantworten können. Auch ein - davon bin ich überzeugt - sicherer Weg zu mehr Toleranz und Frieden... die Aussöhnung mit dem Selbst.... bewahrt davor in anderen stellvertretend die eigenen Dämonen zu bekämpfen.
...und worin mich meine geistigen AusFlüge ins Transgendertum bestätigen: Nichts ist, wie es scheint und nicht alles ist Weiß oder Schwarz und i-wie hat jede-r seine/ ihre eigene Daseins-Farben-Palette und niemand "muss", sondern kann und darf alles, denn die Optionen sind unendlich...und die einzige und sicherlich übelste Hürde, die es zu überwinden gilt, ist dabei der Innere Schweinehund. (Der meinige bringt mir gerade "Sitz" und "Aus" bei. Aber durch brennende Reifen werde ich nicht springen!)
Dieses Transgender-Thema eignet (sich mir) vorzüglich als Trainingsgerät, sowohl was Scheuklappen, als auch eigene Hemmnisse in der authentischen Fortentwicklung anbelangt. Identität ist - befürchte ich - etwas, was man sich ständig zu erobern hat. Und Sie kennen doch sicherlich die altbewährte Redewendung: Wer eine Glashüttenuhr trägt, weiß noch lange nicht, was das Stündlein geschlagen hat.
Ab-schließ- wie rund-end zitiert...
- ... dass ihr mich überwunden habt, ohne mich zu töten. Wer einen Drachen überwinden kann, ohne ihn umzubringen, der hilft ihm sich zu verwandeln. Niemand, der böse ist, ist dabei besonders glücklich, müsst ihr wissen. Und wir Drachen sind eigentlich nur so böse, damit jemand kommt und uns besiegt. Leider werden wir allerdings dabei meistens umgebracht. Aber wenn das nicht der Fall ist, so wie bei euch und mir, dann geschieht etwas sehr Wunderbares.“
Der Drache schloss die Augen und schwieg eine Weile und wieder lief dieser merkwürdige goldene Schimmer über seinen Leib. Lukas und Jim warteten stumm, bis er seine Augen wieder öffnete und mit noch matterer Stimme fortfuhr:
„Wir Drachen wissen sehr viel. Aber solange wir nicht überwunden worden sind, fangen wir damit nur Arges an. Wir suchen uns jemanden, den wir mit unserem Wissen quälen können – so wie ich zum Beispiel die Kinder. Ihr habt es ja gesehen. Wenn wir aber verwandelt sind, dann heißen wir >Goldener Drachen der Weisheit< und man kann uns alles fragen, wir wissen alle Geheimnisse und lösen alle Rätsel.“
Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer - Michael Ende, Verlag: Thienemann Verlag (1990) - Sprache: Deutsch - ISBN-10: 3522149807 ISBN-13: 978-3522149808
Tschaja. So und nun lassen Sie mich weiter-schubbern. Die abgestorbenen Hautpartikelchen gehören entfernt. Und dieser unfraglich nur schwerlich nachvollziehbare Text sollte Ihnen dabei behilflich sein, sich daran zu er-freuen, dass ich im Moment eben nicht blogge. ^v^
So, jetzt reichts. Tschö, ich hab zu tuen. Ihre Falkin
...und bittschön, keine Sorgen machen! Dazu besteht keinerlei Anlass. Schlußendlich betreibe ich nur eine Art Bilanz und Inventur. Zaunreitende Schwiegermonster, kack-ophonierende Mutantensöhne, die Okkupation meines Lebensraumes, sowie ein mich aus der beruflichen Bahn werfendes Hinkebein... fordern einfach zwecks optimaler Entfaltung meines Selbst diverse Modulationen des Umfeldes.
Hier passiert einfach eine Menge, dadurch, dass ich wieder geraderücke. MICH. Dazu gehört die wohnraumliche Umgestaltung und Ausbau des Lebensraumes, die Schaffung eines alleinig-meinigen Raumes, desweiteren m-eines Ateliers.... und auch die Entscheidung zurück an den Alten Arbeitsplatz zu kehren und die zwei verlockenden Alternativen als Optionen im Hinterköpfchen zu behalten. Schwiegermonstern und Soziopatteln werden Grenzen gesetzt und Energie entzogen. Es ist alles ok. Nur, um ich und die "Alte" zu bleiben, muss ich an meine Ressourcen und neues Werkzeug hervorkramen. Hier passiert VIELES. Und das ist richtig gut so!!!
zum eigentlichen Text...
Transgender (lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und engl. gender „soziales Geschlecht“) ist ein Begriff für Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle beziehungsweise den zugewiesenen sozialen Geschlechtsmerkmalen (Gender). Quelle + weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Transgender
Jaja, bringen Sie ruhig den ollen, ausgelutschten Adam Riese mit ins Spiel. Zählen Sie 1 und 1 zusammen und kommen auf zwei. Spinnen Sie (gerne den Faden) weiter und fragen sich ... ob die Frau Falkin nun den Erpel rauslässt...
Lässt sie nicht und lässt sie doch. Ich versuche Sie nun und hiermit in meine Art des erWachsens mit einzubeziehen, damit Sie diese meine mich im brachliegenden Blog verratende, ganzheitlich-zu-treffende Sprach-losigkeit nicht als unhöflichen Affront interpretieren. Ich kann/ mag grade nicht reden... weder per i-male, noch per Telefon, noch von Angesicht zu Angesicht, sondern brüte vor mich hin. Dumpf. Jedoch entschlossen.
Kein Anlass zur Besorgnis, sonderlich lediglich Symptom eines überfälligen Häutungsprozesses! Und so verläuft es stets mit mir. Ein immanenter Häutungsprozess, der sich durch ein kontinuierrliches Spiegeln ergibt. Anstrengend - aber so ist das Leben. Welches eben dieses einen ständigen Spiegel vorhält, den man verdrängend ignorieren ... oder so wie ich, beantworten kann... und so sammele ich Daten... was gefällt, was nicht, was gut tut, was weniger.... Sie wissen schon... diese "Fesselballon-will-fliegen-und-kappt-die-Sandsäcke"-Nummer (wobei hierbei die Sand- von den Dünge-Säcken dringendst unterschieden gehören) und schubbere meine alt gewordene Haut an den so geschaffenen Realitätsklippen. Schlangen sind wärend der Häutung blind. Als beschwingtes Reptil bilde ich da keine Ausnahme... be-sinn-ungs-los... und eben in diesen Situationen... lasse ich geschehen, sammele manisch Input: Worte und Eindrücke an denen ich mich träge neu-erschöpfe. Oder um es alchymisch zu umschreiben: Der mir innewohnende Homunculus füttert mich mit Schmirgelpapier.
Nein, seien Sie um meinen Geisteszustand nicht zu besorgt, mir geht es blendend* (*und lassen Sie sich davon nicht blenden!!) Nur scheinbar beutelt mich das Tipp-Tourette, denn wenn Sie diese Zeilen nicht verstehen, dann liegt es weder an Ihnen noch an mir, einfach, dass man nicht immer alles verstehen muss... auch nicht, um sich nahe zu sein. Der Umkehrschluss güldet im Übrigen ebenso: Blindes Verständnis schafft nicht zwingend Nähe. Und gepflegte Distanz ist noch immer mehr wert als geheuchelte Nähe. Oder aber... kräht die Falkin auf dem Mist,...hat das mit dem Wetter nichts zu tuen.
Soll ich gnädig sein und übersetzen? Ich habe mir i-wann bei einer meiner zahllosen "Sensemän from the Schippe Hüpping"-Aktionen den Eid geschworen, mir treu-zu-bleiben und mich einer regelmäßigen Inventur verpflichtet. Einer Inventur, die prüft, wo das Alltagskorsett für das jahresringende Selbst zu eng geworden und überarbeitet gehört. Und in solchen Situationen verschlinge ich gierig wachstumfs-fördernde Impulse. Man könnte diese Impulse wie den Riesenfundus einer Typberatung betrachten. Man kann es natürlich auch sein lassen.
VerÄnderung ist IMMER möglich. Wieviele werden gefragt, warum sie nicht wagen... und dann wird geantwortet... nein, das geht gerade nicht wegen bla, oder wegen blub, oder wegen dings, oder weil sowieso. Und schlußendlich sind diese Blablubdingsowiesos nur Gebüsche, hinter denen man sich vor sich selbst versteckt, um sich bloß nicht zu entdecken. Muss ja jede-r für sich selbst entscheiden, ob ersiees nur wohnt, oder schon lebt. (Jaja... sehen Sie auch die geZeiten wandeln sich. Früher zitierte man Platon. Heute Ikea.)
Wissen Sie, was mir hilft, mich so unbarmherzig stur zu ver-ändern? Der Gedanke, die Überlegung, dass eben dieses "sich selbst auf die Schliche kommen" der einzige Sinn und Zweck für dieses seltsame Instrument namens "Ratio" sein mag. Und mal ganz ehrlich... stellen Sie sich mal vor, ich sei einem Irrtum zufolge als Osterhase auf die Welt gekommen... und wachse unter Osterhasen auf.... bin aber eigentlich eine Kanalratte... ist doch wirklich niemanden damit geholfen, wenn ich weiterhin im Bunnykostüm durch die Gegend hoppel und Verwirrung stifte. Ganz im Gegenteil, die aufgerufenen und nicht ausgesprochenen Worte würden jedes Schweigen mit Getose überdecken. Ich versuche authentisch zu sein. Das ist schon alles. Und es ist viel. Eine Wahl hierbei habe ich nicht. Vielleicht sind es der saturnelle Geburtsherr samt skorpinösen Aszendenten, die mich derart manisch in der Selbstreflektion puhlen lassen.
Und denken Sie immer daran: Kaum etwas ist, wie es ist. Jedenfalls begleitet mich durch diese jetzige Häutung ein großes Interesse am Transgendern. Nicht, dass ich an meinem Geschlecht Zweifel hegte, aber gerade Transmänner und Transfrauen zeigen beispielhaft auf, welche immensen Hürden genommen werden müssen und oder können, um man selber zu sein und werden. Da neige ich mein geteert und gefiedertes Haupt in Demut und erkenne, wie meine Aber.s zu Staubkrumen verpuffen.
...und vielleicht wollen auch Sie ein wenig hinter-fragen. Nicht mich, sondern sich und ob Sie glücklich sind. Im Moment. Jaja, werden einige hastig aus-rufen. Nur, weil jene Säulen, die vor 20 Jahren in Planung waren, nun umgesetzt sind. Aber bedenken Sie auch, dass die Säulen ihres Tempel-Selbste-s genauso verÄnderungen unterliegen? Ihnen passt ja schließlich auch das Kommunionskleidchen von vorvorgestern nicht mehr. Oder doch? ...interessant finde ich in einer der aufgenommenen Input-Frequenzen wie eine Moderatorin, jene an transsexuelle Menschen üblicherweise gerichtete Frage "Wann hast du gemerkt, dass du Mann/ Frau bist" an jene richtet, die sich ihrer geburts-geschlechtlichen Identität sicher sind... und die verdutzt ver-schweigen. Vielleicht sollten wir all die Fragen, die wir an andere haben, weil diese uns irritieren, uns selber stellen... und glücklich schätzen, wenn wir sie stimmig beantworten können. Auch ein - davon bin ich überzeugt - sicherer Weg zu mehr Toleranz und Frieden... die Aussöhnung mit dem Selbst.... bewahrt davor in anderen stellvertretend die eigenen Dämonen zu bekämpfen.
...und worin mich meine geistigen AusFlüge ins Transgendertum bestätigen: Nichts ist, wie es scheint und nicht alles ist Weiß oder Schwarz und i-wie hat jede-r seine/ ihre eigene Daseins-Farben-Palette und niemand "muss", sondern kann und darf alles, denn die Optionen sind unendlich...und die einzige und sicherlich übelste Hürde, die es zu überwinden gilt, ist dabei der Innere Schweinehund. (Der meinige bringt mir gerade "Sitz" und "Aus" bei. Aber durch brennende Reifen werde ich nicht springen!)
Dieses Transgender-Thema eignet (sich mir) vorzüglich als Trainingsgerät, sowohl was Scheuklappen, als auch eigene Hemmnisse in der authentischen Fortentwicklung anbelangt. Identität ist - befürchte ich - etwas, was man sich ständig zu erobern hat. Und Sie kennen doch sicherlich die altbewährte Redewendung: Wer eine Glashüttenuhr trägt, weiß noch lange nicht, was das Stündlein geschlagen hat.
Ab-schließ- wie rund-end zitiert...
- ... dass ihr mich überwunden habt, ohne mich zu töten. Wer einen Drachen überwinden kann, ohne ihn umzubringen, der hilft ihm sich zu verwandeln. Niemand, der böse ist, ist dabei besonders glücklich, müsst ihr wissen. Und wir Drachen sind eigentlich nur so böse, damit jemand kommt und uns besiegt. Leider werden wir allerdings dabei meistens umgebracht. Aber wenn das nicht der Fall ist, so wie bei euch und mir, dann geschieht etwas sehr Wunderbares.“
Der Drache schloss die Augen und schwieg eine Weile und wieder lief dieser merkwürdige goldene Schimmer über seinen Leib. Lukas und Jim warteten stumm, bis er seine Augen wieder öffnete und mit noch matterer Stimme fortfuhr:
„Wir Drachen wissen sehr viel. Aber solange wir nicht überwunden worden sind, fangen wir damit nur Arges an. Wir suchen uns jemanden, den wir mit unserem Wissen quälen können – so wie ich zum Beispiel die Kinder. Ihr habt es ja gesehen. Wenn wir aber verwandelt sind, dann heißen wir >Goldener Drachen der Weisheit< und man kann uns alles fragen, wir wissen alle Geheimnisse und lösen alle Rätsel.“
Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer - Michael Ende, Verlag: Thienemann Verlag (1990) - Sprache: Deutsch - ISBN-10: 3522149807 ISBN-13: 978-3522149808
Tschaja. So und nun lassen Sie mich weiter-schubbern. Die abgestorbenen Hautpartikelchen gehören entfernt. Und dieser unfraglich nur schwerlich nachvollziehbare Text sollte Ihnen dabei behilflich sein, sich daran zu er-freuen, dass ich im Moment eben nicht blogge. ^v^
Falkin - 21.02.2012
575 mal heimgesucht~ 53 zum Piepen ~
hinzu-tirilieren! ~









Ich lese grade ein Buch - "TUN, Glück hat 3 Buchstaben". Ich lese es, um wieder einmal viel nicken zu können, viel beipflichten zu können, und feststellen zu können, dass mein Weg eh der richtige ist. (Hoffentlich ;-))!
Viel Erfolg beim Häuten:-))
Es freut mich, Ihre diesbezüglichen Überlegungen und EmpFindungen mit meinem Text äh begleiten zu dürfen ;) Herzlicher Häutungsgruß! Und weiterhin sicheren Tritt und Zuversicht beim Pfadetrampeln und Wegebeschreiten!! ;))