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Spinnsekten

Samstag, 22. August 2009

rückenkraulender

Froschmottenwieselkäfer? Man weiß es nicht, man ahnt es nur. Entdeckt habe ich das seltsame Teil in unserem Pool. Dort flupschte es derart wieselflink durch das Wasser, das ein Foto nicht möglich war. Aber die Frau Falkin ist ja - wie der Name bereits verrät: - ein Tier und so machte ich mich daran, es einzufangen, um es hernach in ein Teeglas gebannt zu fotografieren. Als ich es nach der Fotosession in unseren Springbrunnen aussetzte, konnte ich seine Bewegungen besser studieren. Bizarrerweise bewegt es sich auf dem Rückenliegend. Mit den längeren Hinterfühlern-läufern-was-weiß-ich-denn bewegt es sich froschähnlich fort. Seltsames Teil das...



Geschlechtsbestimmung

bei Spinnen? Kein Problem.


EINDEUTIG! eine Dame ;)

Hornissen

...wie schon letztes Jahr haben wir wieder Hornissen im Haus. 2008 im Dachstuhl, jetzat hinter der Klinkerverblendung.Bis auf den Tatbestand meiner Sorge, die Hunde könnten einen der fliegenden Chips erwischen, erweist sich das Miteinander wieder einmal als äußerst friedlich.

Die Hornisse (Vespa crabro) ist eine Art aus der Familie der sozialen Faltenwespen (Vespidae).
Siehe auch => http://de.wikipedia.org/wiki/Hornisse

Poolgast


Tscha, interessant, wenn man mitkriegt, dass ein Lebewesen nur ein Synonym ist... So durfte meine unfreiwillige (?!) virtuelle EntNetzung dem dienen, meiner Arachnophobie auf den Grund zu tauchen und siehe da, die wirkliche Gruselenergie geht von einem bestimmten Typus Mensch aus. Und wärend ich mich da entschlossen entspider-t-e, entschwindet sich die Phobie und weicht der Faszination... Nun ja, nicht, dass ich zwingend mit den Achtern kuscheln müsste, aber immerhin war ich ganz begeistert, als mich unlängst Werner (s. Foto) am Pool heimsuchte. Und auf die Bitte kurz zu verweilen, da ich meine Cam holen wolle, um ein Fotoken von ihm zu machen, da war er so freundlich zu warten. Finde, er lächelt sogar.... ;)


Mittwoch, 27. Mai 2009

Arachnophobia

... halte fest: besaß vor Jahren eine ausgeprägte Spinnenphobie, die sich mit/ durch/ in Neuseeland auflöste. All die Jahre kein Problem mit Spinnen gehabt... wobei mir all die Jahre auch keine Exemplare dieserart begegneten:



...äh.... äh.... bäh.... öh.... hwaaaaa... brrrrr.... rrrr... buah... wuah.... arghel..... Tz.... *schwankend vor Monitor sitz* pathetisch mit den Armen ruder*
Meine bizarre und irrationale Panik bezieht sich also reinweg auf die haarige Variante... Von Außenstehenden gefragt, warum ich bei anderen, größeren, wirklich gefährlichen Tieren keine Angst vor Berührung oder deren unberechenbarer Kraft habe, antwortete ich stets: "Wieso sollte ersiees mir etwas tuen?" ... und das ist die Einstellung, die mich angstfrei im Umgang mit im Prinzip allen Tieren sein lässt. Frage ich mich nun, was sollte mir so eine kleene Spinne tuen, dann wäre das im schlimmsten Falle ein Biss, dessen Auswirkungen kaum der Rede wert sind. Also geht es um anderes... Auf der Suche nach einem Blogbeitrag fiel mir auf, dass ich wiederholt betone, mich aus diversen Netzen zu befreien.... Und so wie ich die Netzspinner beschreibe... erhalten sie sehr wohl etwas von dem negativen SpinnenAspekt jener mythologischen Todesgöttin, die die Seelen in Form von Fliegen verschlingt... Jene einzige Angst vor einem Tier wurde mir eindrucksvoll von meiner Mutter überreicht... Auch psychologisch berührt die Spinne den Mutteraspekt.... und so frage ich mich, ob die Angst vor der verschlingenden Spinne a) mit dem Entnetzen aber/ und auch b) mit dem konsequenten all-bereichlichen Selbst-Ständig-Sein an sich zu tuen hat... alles noch sehr wage.... Wollte das nur mal so wirr notiert haben... und werde - wenn ich ein bißchen mehr Zeit habe - durch die Queen of Tulipa und Rosae und mighty Flowerpower Ambrosia I. angeregt auch noch mal die mythologischen Aspekte aus den verstaubten Ganglien herauspuhlen...

...jedenfalls hatte ich eifrig meine kleine, billige Digi-Cam eingesteckt. Arbeite in einem Haus mit kleinem Park direkt an einem See. Normalerweise wimmelt es da von Spinnen .... aber gestern und wahrscheinlich durch das Unwetter bedingt, waren sie alle ausgeflogen. ALLE. Also kroch ich abends durch den heimischen Garten und auch dieser war verlassen.... die wenigen Tierchen, die ich vor die Linse kriegte, bewegten sich im kaum einfangbaren Schweinsgalopp. Am abend dann gab.s dvd. Arachnophobia mit Julian Sands.



Da ich allerdings Julian Sands für einen der aufregendsten Männer auf diesem zauberhaften Erdballe befinde, haben mich die Spinnen im Film nicht wirklich gekratzt (waren da überhaupt welche???... *grins* ), als ich schmachtend vor der Glotze hing. .....oh Schulijän.... ohoho... *geistesabwesend die fette Spinne streichel, die sich mittlerweile vom Keller hoch in den Falkenhort gearbeitet hat und es sich neben Falkin auf dem Sofa zum dvd gucken gemütlich gemacht hat...*.....

Hier nun die klägliche und erfolglose Ausbeute meines ersten gezielten Annäherns an achtbeinige Dingsdas...



Schrottig. Will ja nur beweisen, dass der gute Wille vorhanden ist... good will hunting, oder so...
Resümiere: Erste Arbeitsergebnisse niederschmetternd. aber ich bleib am Ball, bzw. an der Kamera. Ist ja noch nicht aller Tage abend... und mal schauen, was sich heute so findet. Gelten auch zweibeinige Spinnen?

Dienstag, 26. Mai 2009

31 Tage 31 Spinnen & Insekten

Prolog

.... es begann an einem wunderschönen Frühlingstage... ich war so fünf/ sechs... meine Mutter und ich kamen vom Einkaufen. Wärend sie noch die Eingangstür verschloß, lehne ich an der Wand... sie dreht sich um. Ihre Augen weiten sich, sie wird kalkweiß, fängt an zu zittern, langsam hebt sich ihre Hand zeigt über mich, sie öffnet den Mund, quält die Worte heraus.... "Beweg dich nicht". Natürlich habe ich mich bewegt und über mich geschaut, wo ich dann eine gut handtellergroße Spinne, mit dickem Leib und fetten haarigen Beinen ausmachte. In dem Moment stürzte ich mich nach Vorne und meine Mutter prescht in einem tollkühnen Sprung nach vorne, schwingt einen Einkaufsbeutel wie ein Schwert, schlägt äh die Spinne ko, leert den Beutel und entsorgt die Spinne über das Gäste-WC. Es war nicht das erste exotische Tier, welches sich durch unser geräumiges Haus krabbelte. Nicht unweit von uns wohnte ein Freak, dessen sonderliche Vorliebe darin bestand, sich mit diffusen Reptilien auszustatten, die ihm gerne entfleuchten. Ich erinnere mich noch an ein hübsches Schlängelchen, welches wir Kinder beobachteten, wie es sich im Gartenteich vergnügte... umso seltsamer erschien uns nachher die Aufregung der Erwachsenen und jenen seltsamen Mann mit diesem seltsamen Gerät das nach einer grillzangigen Guillotine aussah, mit der er das Tierchen einfing. Die war wohl hochgiftig. Ich lasse jetzt mal den Hang Exoten art-ungerrecht zu halten, wie auch die Reaktion meiner Mutter auf den Achtbeiner unkommentiert... Fakt ist...

...ich wurde durch Großvater, Vater angstlos in Bezug auf Tiere erzogen. Bin beiden dafür absolut dankbar, denn diese Angstlosigkeit hat sich bis zum heutigen Tage erhalten... bis auf diese kleine, aber feine Arachnophobie.... Da gab es schlimme Zeiten, in denen ich wirklich panisch reagierte.... bis ich dann 2001 in Neuseeland landete. In einem Land, welches vorrangig aus Weite, hernach aus Schafen, schließlich Oppussums, dann Mücken und unendlich vielen Spinnen besteht, lässt es sich nicht relaxed leben mit Spinnenphobie... Hatte mich im Vorfeld schon an das Thema Spinne rangetastet... Spinne Mythologie.... Psychologie... sind ja schon tolle Viecher.... insbesondere das Vernetzen imponiert mir... jut.... und so machte ich mich damals tapfer daran, mich an die Tiere zu gewöhnen. Recht verkrampft... bis eines schönen Tages... ein Freund mit mir eine Querfeldeintour durch einen verwilderten Wald machte, wir picknickten... und ich den Blick auf meinen krabbelnden Handrücken wende, über den gerade ein ansehnliches, dickes HAARIGES Spinnentier krabbelt. Mal unabhängig davon, dass ich Behaarungen nicht mag, hätte mich eine adrett rasierte Spinne sicherlich nicht weniger geschockt. Und mir war klar.. entweder, ich krieg jetzt den hysterischsten Schock aller Zeiten, oder ich leg die Phobie eine Runde ad acta. Und entschloß mich für letzteres... die Spinne marschierte behende ihres Weges und ich konnte es nicht fassen... aber ich blieb ruhig.

...nun hier auf dem Lande kreucht und fleucht es munter. Auch was die Insekten anbelangt. Letztes Jahr ein Hornissennest am Schlafzimmerfenster, Kreuzotter im Lavendel, Falken auf dem Dach... und Spinnen, Spinnen, Spinnen. Winzige, größere, alle mit acht Beinen -was ein Zufall... *grins*.... und alle zivilisert und gepflegt bein-epiliert... damit lässts sich leben. Dachte ich. Letztes WE nun im Erholungstrott... tapper in die Waschküche, zupfe meine Seidenhöschen und Leibchen aus der Trommel, packe sie in mein kleines Wäschekörbchen, wende mich zum Gehen und worauf fällt mein Blick? An der Wand klebt ein halbhandtellergroßes schwarzes Vieh. Acht fette, BEHAARTE Beine. Ich weiß nicht wielange ich brauchte bis mir dämmerte, dass ich sah, was ich sah... jedenfalls reagierte ich vollkommen irrwitzig... "das kann ich jetzt garnicht brauchen" und verzog mich zum Wäscheaufhängen in die falkinösen Parkanlagen. Wärend des Wäscheaufhängens wurde mir klar, dass es nur eine vernünftige und für mich eigentlich übliche Reaktion gibt.... und so machte ich mich schweren Herzens auf zum Schrank, entnahm ihm ein großes Glas, aus dem Papiermüll eine feste Pappe... und machte mich ... so ein Mist.... mit ad hoc wieder eingesetzten Angstgefühlen und in den Ohren trommelnden Herzschlag auf Richtung Waschküche....

tscha und natürlich warse weg. Ätschi, Frau D aus W nahe B. Na, wo sie wohl gerade ist? Evtl durch eines der Kellerfenster hinaus in die Freiheit gekrochen? Vielleicht aber funkelt in ihren Augen auch ein sadistisches Vergnügen und sie hangelt sich nun Tag für Tag die Treppen aufwärts ... bis sie ankommt im Falkenhort unterm Dach.... Gestern lieg ich so in meinem Himmelbettchen, schmökere noch gemütlich, da meine ich schemenhaft hinter dem Betthimmel ein achtbeiniges Ding zu sehen.... is klar... es streckt mir die Zunge raus, wärend es gleichzeitig die Giftzähne poliert und obszön mit seinen ekelig behaarten Beinen wackelt.... DUMMFUG. Da war nichts. Null. Nada. Niente. Nur meine dusselige blöde Angst. Versteh das nicht... hab keine Angst vor Raubkatzen, keine Angst vor Kobras, keine Angst vorm Schwarzen Mann, aber vor Spinnen... In den Keller bewege ich mich nur noch wie ein Kleinkind... indem ich lauthals Lärm mache, um die Achtbeinigen Dämonen zu vertreiben... und so alberne Drohungen ausstoße wie: "Hähä, Spinne, zieh Dich warm an, hier kommt das Spinnenkillmonster - es kann nur eine geben.." um dem ganzen mit bizarren Zungenlauten ala Highlander Connor McLeods Gegenspieler Kurgan einen besonders bedrohlichen Anstrich zu verleihen. (Das unsensible Puck kam die Laute und Drohungen hörend hinzu, krauste die winzige Nase und kommentierte auf ihre besonders charmante Art:" Du hast so einen Mega-Knall..." Küßchen, Puckischnucki! ) ".... tz..... also, alles klar, das Thema steht wieder an... Ängste sind schließlich dazu da, überwunden zu werden. .... ja passt denn das zu meinem Glückstraining? *knurpsel*irgendwas Unanständiges fluch*ZENSIERT*

Wie gerufen kommt mir da die Aktion von Falk: 31 Tage 31 Spinnen/ Insekten. .... Mist, verdammichter... Aber ich find die Nummer gut, versteh das Ganze als Chance *grummel* und will es angehen. Allerdings begnüge ich zum harmlosen Einstieg mit einem vor Jahren geschossenen Foto vom illustren Kaker-Lake, nein, kein See, sondern einer Küchenschabe....



....ob ich das dicke Ding vor die Linse krieg? Ob es posen wird? "Komm schon, Kleines, zeig dich. Ich bring dich groß raus. Oh, yeah, so ist das gut, ja, Baby, beweg dich." *klick*klick* Au weh.... Sorry, aber ich stimm mich nur ein... *seufz* -

... Spiderenergie ist schon was hochinteressantes... Jut, eine haarige Kategorie meines Glückstrainings. What shall.s hells bells. Packmas. Falkurgan

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Spinnsekten-Projekt

Versuch der Annäherung und Auflösung arachnophobischer Allüren:
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