".... besteht nicht aus einer Folge transzendenzloser Gegenwartszustände, deren Gefühlswerte von einem neutralen Beobachtungsstandpunkt aus sich fixieren und als solche summieren ließen. Es handelt sich vielmehr um einen kontinuierlichen Prozeß der Integration von Vergangenheit und Zukunft in einer sich immer erneuernden Gegenwart, und es ist diese Gegenwart, die über die Bedeutsamkeit von Vergangenheit und Zukunft entscheidet." Robert Spaemann -Glück und Wohlwollen
... die die Ansicht vertreten, innerhalb unserer Gesellschaft seien Liebe und weltliches Leben grundsätzlich unvereinbar, so daß von der Liebe zu reden, heute nur ein Mitmachen am allgemeinen Betrug darstelle; sie glauben, daß nur ein Märtyrer oder ein Verrückter in der Welt von heute lieben könne und das daher die Diskussion der Liebe nichts als leeres Predigen sei. Dieser zwar sehr respektable Standpunkt ist aber häufig nur eine Rationalisierung des eigen Zynismus und der eigenen Unfähigkeit zur Liebe. Erich Fromm
... ist eine Fackel,
aber eine ungeheure;
deswegen suchen wir alle nur blinzelnd so daran vorbei zu kommen,
in Furcht sogar, uns zu verbrennen.
Goethe: Maximen und Reflexionen
Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut. 13Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. {Sprüche.29,3} 29,3
20Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. 21Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße. 22Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, 23und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein! 24denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein. {Epheser.2,5} 2,5
25Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen; 26und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. 27Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat. 28Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. {Matthäus.20,15} 20,15
29Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet. 31Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. 32Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.
The Holy Bible: Lukas 15, 11-32
...so... Glückstraining ist angesagt. Geist und Seele mit Schönem füttern, den Blick auf die Sonne richten.
Die Künstlerin Virpi Pahkinen ist eine finnische Tänzerin und Choregraphin. Ganz unglaubliche zudem wunderschöne Person, die mit einzigartiger Körperberrschung einen überaus poetischen, magischen, animalischen wie skurilen Tanzstil entwickelt hat und präsentiert.
HIER tanzt sie Meretseger. Die Ortsgöttin der thebanischen Totenstadt, "Sie-die-die-Stille-liebt" und sich in eine Kobra zu wandeln vermag. Virpi Pahkinens Meretseger:
göttlich beauti-ful!!!

HP: http://www.pahkinen.com/
In dem schönen Sinne einen beauti-fullen Freyjatag
wünscht beschwingt: die Falkin
Weder Anfang hat die Welt noch Ende,
Nicht im Raum noch in der Zeit;
Überall ist Mittelpunkt und Wende,
Und im Nu die Ewigkeit.
Wie du lebst von einem Nu zum andern,
Ewig eines lebest du;
Lass die Welt vorüber ruhlos wandern,
Und sieh aus der Ruh ihr zu.
Nicht mit unzulänglichen Gedanken
Machst du das Geheimnis klar,
Doch in schwanken Schranken, Wortes Ranken,
Stellt es dir sich bildlich dar.
Friedrich Rückert (1788-1866)